Trump-Zollankündigung schickt Index-Futures in den Keller

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete zur Wochenmitte Abgaben. Anleger hielten sich am „Liberation Day“ angesichts nach dem heimischen Börsenschluss erwarteter weiterer Zoll-Ankündigungen seitens US-Präsident Trump zurück. Der DAX verabschiedete sich 0,66 Prozent tiefer bei 22.391 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX verloren 0,71 respektive 0,62 Prozent. In den drei Indizes gab es 33 Gewinner und 69 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 65 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX stieg um 0,49 Punkte auf 21,90 Zähler. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Einzelhandelswerte (+0,99%) und Banken (+0,53%) Zugewinne verbuchen. Am schwächsten tendierten Telekommunikationswerte (-1,57%) und Industrietitel (-1,29%). Zalando sprang an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 3,69 Prozent. Rheinmetall sackte als Schlusslicht ebenfalls ohne Nachrichten um 4,21 Prozent ab.

An der Wall Street endete der Dow 0,56 Prozent fester bei 42.225 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte um 0,75 Prozent auf 19.582 Punkte vor. 69 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 71 Prozent. 37 neuen 52-Wochen-Hochs standen 90 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,53 Prozent fester bei 1,0849 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel um fünf Basispunkte auf 4,13 Prozent. Gold verteuerte sich an der Comex um 0,65 Prozent auf 3.139 USD. Der Preis für WTI-Öl stieg nach den Lagerbestandsdaten um 0,87 Prozent auf 71,82 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,27 Prozent tiefer bei 181,16 Punkten. Die 25%-Zölle auf in die USA importierte Automobile treten heute in Kraft. Daneben schockte US-Präsident Trump nach der Schlussglocke an der Wall Street mit höher als erwarteten breit angelegten sogenannten reziproken Zöllen gegenüber zahlreichen Handelspartnern, die ab dem 9. April gelten sollen. Demnach würden chinesische Importe mit zusätzlichen 34 Prozent Zöllen und damit insgesamt 54 Prozent belegt. Auf Importe aus der EU sollen 20 Prozent Zölle gelten. Der Nikkei 225 sackte um 3,25 Prozent ab. Der japanische Banken-Index fiel 8,07 Prozent. Für Japan sollen die reziproken Zölle bei 24 Prozent liegen. Der Yen war als sicherer Hafen stark gesucht. Für den vietnamesischen VN-Index ging es um 5,94 Prozent abwärts. Vietnamesische Waren werden mit 46 Prozent reziproken US-Zöllen belegt. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 3,03 Prozent. Der Nasdaq 100 Future büßte 3,48 Prozent ein. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (21.999) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und die USA. Daneben könnten sich Impulse von den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA ergeben. Unternehmensseitig veranstaltet die DHL Group (Deutsche Post) einen Kapitalmarkttag. 
 

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