Versorger und Immobilienwerte gesucht

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Am deutschen Aktienmarkt hatten nach der Verkündung neuer Zölle seitens US-Präsident Trump die Bären klar das Ruder in der Hand. Der DAX schloss 3,01 Prozent tiefer auf einem Mehrwochentief bei 21.717 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 2,25 respektive 3,84 Prozent. In den drei Indizes gab es 25 Gewinner und 78 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 76 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX sprang um 2,94 Punkte auf 23,84 Zähler. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten sich lediglich Versorger und Immobilienwerte gegen den Negativtrend stemmen. Am schwächsten tendierten Technologiewerte, Konsumwerte und Banken. Vonovia haussierte an der DAX-Spitze um 7,43 Prozent, gefolgt von E.ON (+4,40%) und Rheinmetall (+4,32%). Die größten Verlierer im Leitindex waren adidas (-11,72%), Siemens (-8,04%) und Infineon (-7,96%).

An der Wall Street büßte der Dow 3,98 Prozent auf 40.546 Punkte ein. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel um 5,42 Prozent auf 18.521 Zähler. 86 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 88 Prozent. Es gab 54 neue 52-Wochen-Hochs und 548 Tiefs. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich ab. EUR/USD sprang gegen Ende des New Yorker Handels um 1,47 Prozent nach oben auf ein 6-Monats-Hoch bei 1,1017 USD. Gold verbilligte sich an der Comex um 1,20 Prozent auf 3.102 USD. Der Preis für WTI-Öl brach um 6,93 Prozent auf 66,74 USD ein. Die OPEC+ hatte überraschend eine Ausweitung der Produktion angekündigt. Daneben lasteten aufgrund der möglichen negativen Folgen der US-Zollpolitik Nachfragesorgen auf dem Rohstoff.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 2,08 Prozent tiefer bei 178,51 Punkten. Der Nikkei 225 sank in Tokio um 3,87 Prozent. Der Topix-Banken-Index sackte um weitere 11,18 Prozent ab und verzeichnete das größte Wochenminus seiner Geschichte. Die Börsen in China, Hongkong und Taiwan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,64 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (21.660) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite zunächst auf die Daten zum heimischen Auftragseingang. Am Nachmittag stellen die US-Arbeitsmarktdaten für den März sowie eine Rede von Fed-Chef Powell zum Wirtschaftsausblick potenzielle Marktbeweger dar.
 

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